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Umzug Hildesheim Irland

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Umzug von Hildesheim nach Irland: Fähre, Container und die Insel ohne Landweg

Ein Umzug von Hildesheim nach Irland unterscheidet sich gleich in zwei Punkten von den meisten anderen EU-Umzügen, die wir organisieren: Erstens gibt es keinen Meter Landverbindung – jeder Karton muss verschifft oder geflogen werden. Zweitens ziehen inzwischen auffällig viele unserer Kunden nicht aus Sehnsucht nach Sonne oder Ruhestand nach Irland, sondern wegen eines neuen Jobs in Dublin: Die irische Hauptstadt ist längst die Europazentrale halber Tech- und Pharmabranche, und deutschsprachige Fachkräfte sind dort gefragter denn je. Ob Umzug wegen eines neuen Arbeitsvertrags in Dublins IT-Viertel, wegen einer Position bei einem der großen Pharmakonzerne in Cork oder ganz klassisch aus privaten Gründen: Irland ist EU-Mitglied, dein Übersiedlungsgut reist grundsätzlich zoll- und mehrwertsteuerfrei, aber die Insellage bringt eigene logistische und bürokratische Spielregeln mit sich – von der Fährüberfahrt über die richtige Anmeldung vor Ort bis zur Frage, ob sich die Mitnahme des eigenen Autos überhaupt lohnt. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Transportwege es gibt, was ein Umzug von Hildesheim nach Irland kostet und worauf du bei Zoll, Anmeldung und Fahrzeug achten musst.

Das Wichtigste auf einen Blick: Irland ist EU-Mitglied – dein Übersiedlungsgut darf zoll- und mehrwertsteuerfrei einreisen –, gehört aber nicht zum Schengen-Raum, sodass Pass oder Personalausweis bei jeder Einreise kontrolliert werden. Da es keine Landbrücke ohne Umweg über Großbritannien gibt, läuft der Transport entweder per Direktfähre ab Frankreich (Cherbourg/Roscoff nach Rosslare, Dublin oder Cork) oder als Container-Seefracht ab einem Nordsee-Hafen. Statt eines Einwohnermeldeamts brauchst du in Irland eine PPS-Nummer, und wer sein Auto mitnimmt, muss es innerhalb von 30 Tagen bei Revenue zulassen (VRT).

Warum gerade jetzt so viele Deutsche nach Dublin und Cork ziehen

Dublin ist seit Jahren die Europazentrale von Unternehmen wie Google, Meta, Microsoft, Amazon und LinkedIn – deutschsprachige Mitarbeitende werden dort gezielt für den Kundenkontakt mit dem DACH-Raum gesucht, was Dublin für Fachkräfte aus Deutschland zu einem der attraktivsten Arbeitsmärkte Europas macht. Parallel dazu hat sich Irland zu einem der wichtigsten Pharma- und Medizintechnik-Standorte der Welt entwickelt: Konzerne wie Pfizer, Johnson & Johnson und Novartis betreiben dort einige ihrer größten Produktionsstätten außerhalb der USA, mit starken Clustern rund um Dublin, Cork und Galway. Für dich als Umziehenden bedeutet dieser Boom vor allem eines: Du bist nicht allein. Ganze Teams und Abteilungen wechseln samt Familie auf die Insel, und Personalabteilungen wickeln Relocations inzwischen routiniert ab – das erleichtert vieles, ändert aber nichts an der geografischen Realität: Bevor du in Dublin oder Cork ankommst, muss dein Hausrat erst einmal über das Meer.

Die Route: Warum es keine Landverbindung gibt – und welche Wege es stattdessen gibt

Anders als bei einem Umzug nach Polen, Frankreich oder in die Niederlande kannst du bei einem Umzug von Hildesheim nach Irland nicht einfach mit dem Möbelwagen über eine Grenze fahren. Irland ist eine Insel, und selbst der naheliegende Umweg über Großbritannien ist seit dem Brexit komplizierter geworden. Für deinen Umzug bleiben deshalb praktisch zwei Wege: die direkte Autofähre ab Frankreich oder die klassische Container-Seefracht ab einem der großen Nordseehäfen. Welcher Weg sich lohnt, hängt vor allem davon ab, ob du selbst mit dem eigenen Fahrzeug übersetzt oder deinen Hausrat unbegleitet verschiffen lässt.

Die Direktfähre über Frankreich: Cherbourg und Roscoff als Tor zur Insel

Wer mit dem eigenen Fahrzeug – etwa einem vollgepackten Transporter oder Wohnmobil – nach Irland übersetzen will, kommt an der Fährverbindung ab Nordfrankreich kaum vorbei. Reedereien wie Irish Ferries und Brittany Ferries verbinden Cherbourg mehrmals wöchentlich mit Rosslare und Dublin, dazu verkehrt eine Route von Roscoff in der Bretagne nach Cork. Diese Überfahrten sind reine Nachtfähren mit rund 14 bis 20 Stunden Fahrzeit auf offener See, deutlich länger als etwa die Kurzstrecke über den Ärmelkanal – dafür entfällt jede Zollformalität an einer Landgrenze. Für dich als Umziehenden heißt das: Von Hildesheim aus fährst du zunächst mit dem beladenen Fahrzeug quer durch Deutschland, Belgien oder die Niederlande und Frankreich bis zu einem der Fährhäfen, checkst dort ein und kommst nach der Nachtüberfahrt direkt in Irland an. Diese Variante eignet sich besonders, wenn du dein Auto ohnehin mitnehmen willst oder relativ wenig Hausrat hast, den ein normaler Transporter fasst.

Container-Seefracht: Der Weg für den kompletten Hausstand

Für einen kompletten Hausstand mit mehreren Zimmern ist die klassische Container-Seefracht meist die wirtschaftlichere Lösung. Dublin Port und der Hafen von Cork sind über regelmäßige Linien- bzw. Feederdienste an die großen Häfen Rotterdam und Antwerpen angebunden; Reedereien wie CLdN und Eucon betreiben mehrfach wöchentlich Container-Verbindungen zwischen dem europäischen Festland und beiden irischen Häfen. Dein Hausrat wird dabei zunächst per Lkw oder Bahn zu einem dieser Nordsee-Häfen gebracht, dort in einen Container verladen und von dort per Kurzstrecken-Seefracht weiter nach Dublin oder Cork verschifft – deutlich kürzere Laufzeiten als etwa eine Mittelmeer-Route, meist innerhalb weniger Tage nach der Verladung am Kontinent. Üblich sind ein 20-Fuß-Container für eine Wohnung bis etwa 80–100 m² oder ein 40-Fuß-Container für größere Haushalte; bei kleineren Mengen lohnt sich häufig eine Beiladung (LCL), bei der du dir den Frachtraum mit anderen Kunden teilst und nur nach Volumen zahlst.

Die Landbrücke durch Großbritannien: praktisch, aber seit dem Brexit mit Tücken

Rein geografisch wäre die kürzeste Strecke von Hildesheim nach Irland oft die Fahrt über die Landbrücke durch Großbritannien – etwa per Fähre nach Dover oder Hull und von dort weiter zu einem britischen Hafen mit Anschluss nach Dublin. Seit dem Brexit ist Großbritannien jedoch kein EU-Mitglied mehr, wodurch diese Route zoll- und transitrechtlich deutlich aufwendiger geworden ist: Wer Umzugsgut auf diesem Weg transportiert, benötigt in der Regel ein gültiges Transitverfahren (Common Transit Convention, sogenanntes T1-Dokument), damit die Ware beim Grenzübertritt in und aus Großbritannien nicht wie eine reguläre Einfuhr behandelt wird. Für private Umzüge ist dieser zusätzliche Formularaufwand meist unattraktiv – deshalb bevorzugen die meisten Umzugsunternehmen inzwischen die direkte Fähre ab Frankreich oder die Container-Seefracht, bei denen kein Drittland durchquert wird und die EU-Zollfreiheit ohne Umweg greift. Wer die Landbrücke dennoch in Betracht zieht, findet die offiziellen Regelungen zum Transitverfahren beim irischen Zoll.

Was kostet ein Umzug von Hildesheim nach Irland?

Die Kosten hängen stark davon ab, ob du dich für die Direktfähre mit eigenem Fahrzeug oder für die Container-Seefracht entscheidest, dazu vom Volumen deines Hausrats und der gewählten Containergröße bzw. Beiladung. Als grobe Orientierung für die Transport-Komponente eines Umzugs von Hildesheim nach Irland:

Haushaltsgröße Empfohlener Transportweg Ungefähre Laufzeit ab Verladung
1–2-Zimmer-Wohnung Beiladung (LCL) oder Direktfähre mit Transporter ca. wenige Tage bis 2 Wochen
3–4-Zimmer-Wohnung 20-Fuß-Container ab Nordsee-Hafen ca. 1–2 Wochen
Haus / große Wohnung 40-Fuß-Container ab Nordsee-Hafen ca. 1–2 Wochen
Die genannten Werte sind Richtwerte auf Basis marktüblicher Container- und Fährverbindungen und keine Festpreise – die tatsächlichen Kosten hängen von Volumen, Verpackungsaufwand, Zielort in Irland und aktueller Fracht- bzw. Fährpreislage ab. Ein verbindliches Angebot erhältst du erst nach einer kostenlosen Einschätzung deines Hausrats.

Spartipp: Weil Container-Seefracht nach Volumen abgerechnet wird, lohnt sich vor dem Umzug von Hildesheim nach Irland ein konsequentes Aussortieren – vor allem bei Möbeln, die sich in Irland ohnehin günstig gebraucht oder neu kaufen lassen. Wer zusätzlich das eigene Auto per Fähre mitnimmt, sollte die spätere VRT-Zulassungssteuer (siehe unten) in die Gesamtrechnung einkalkulieren, bevor er sich für die Mitnahme entscheidet.

Zoll und Einreise: EU-Freizügigkeit ja, Schengen nein

Als EU-Bürger, der seinen gewöhnlichen Wohnsitz von Deutschland nach Irland verlegt, kannst du dein Übersiedlungsgut grundsätzlich zoll- und mehrwertsteuerfrei einführen – eine Formalität wie bei jedem anderen EU-Binnenumzug. Was viele überrascht: Obwohl Irland EU-Mitglied ist, gehört das Land nicht zum Schengen-Raum. Der Grund liegt in der sogenannten Common Travel Area, einem jahrzehntealten Abkommen zwischen Irland und dem Vereinigten Königreich, das offene Grenzen zwischen beiden Ländern sichert – würde Irland dem Schengen-Raum beitreten, müsste es Grenzkontrollen zu Nordirland einführen, was politisch nicht gewollt ist. Für dich als Reisenden bedeutet das: Bei der Einreise nach Irland – egal ob per Fähre oder Flugzeug – wird dein Reisepass oder Personalausweis kontrolliert, obwohl du innerhalb der EU reist. Ein Visum brauchst du als Deutsche oder Deutscher nicht, aber die Ausweiskontrolle solltest du fest einplanen, gerade wenn du mit vollem Fahrzeug an der Fähre stehst.

Anmeldung in Irland: Die PPS-Nummer statt Einwohnermeldeamt

Ein deutsches Einwohnermeldeamt, bei dem du dich nach dem Umzug ummeldest, gibt es in Irland schlicht nicht – ein zentrales Meldewesen wie in Deutschland existiert dort nicht. Stattdessen brauchst du für praktisch jeden Behördenkontakt, jede Gehaltsabrechnung, jede Krankenversicherung und jedes Bankkonto eine PPS-Nummer (Personal Public Service Number), die vom Department of Social Protection vergeben wird. Sie ist damit weniger ein Meldenachweis als eine Art Steuer- und Sozialversicherungsnummer in einem. Die Beantragung läuft heute überwiegend online: Zunächst richtest du ein MyGovID-Basiskonto ein, darüber startest du den eigentlichen Antrag auf MyWelfare.ie, und am Ende steht in aller Regel ein persönlicher Termin, zu dem du deinen Ausweis und einen Nachweis über deine irische Adresse mitbringst. Weil die Terminvergabe je nach Region unterschiedlich stark ausgelastet ist, lohnt es sich, den Antrag möglichst in der ersten Woche nach der Ankunft zu stellen.

  • MyGovID-Basiskonto unter mygovid.ie einrichten
  • PPS-Antrag online über MyWelfare.ie stellen und Termin buchen
  • Gültigen Reisepass oder Personalausweis zum Termin mitbringen
  • Nachweis über die irische Adresse vorlegen (z. B. Mietvertrag)
  • Nach Erhalt: PPS-Nummer für Gehaltsabrechnung, Bank, Steuer und Krankenversicherung bereithalten

Weil in Irland kein klassisches Meldewesen existiert, entfällt für dich auch die Ummeldung eines Wohnorts, wie du sie aus Deutschland kennst. Wichtig bleibt aber die Abmeldung deines deutschen Wohnsitzes vor der Ausreise sowie – falls du Reisepass oder Personalausweis später mit neuer Adresse versehen möchtest – der Kontakt zur Deutschen Botschaft Dublin, die für Meldeangelegenheiten deutscher Staatsangehöriger in Irland zuständig ist.

Auto mitnehmen? VRT-Zulassungssteuer und die 30-Tage-Frist

Anders als bei einem Umzug innerhalb der EU-Landmasse ist die Mitnahme des eigenen Autos nach Irland eine bewusste Entscheidung: Der Wagen muss ohnehin per Fähre übersetzen, und nach der Ankunft greift eine strikte Frist. Wer sein Fahrzeug dauerhaft in Irland nutzen will, muss es innerhalb von 30 Tagen nach Einreise bei der irischen Steuerbehörde Revenue anmelden und die sogenannte Vehicle Registration Tax (VRT) entrichten – eine fahrzeugwertabhängige Zulassungssteuer, die es in dieser Form in Deutschland nicht gibt. Ob sich die Mitnahme angesichts dieser Steuer überhaupt lohnt, hängt stark vom Fahrzeugwert und -alter ab und sollte vorab kalkuliert werden. Wer länger in Irland bleibt, kommt außerdem am Umtausch des deutschen Führerscheins nicht vorbei; EU-Führerscheine werden zwar grundsätzlich anerkannt, ein Umtausch in ein irisches Dokument ist aber für den Alltag (etwa bei Behördengängen) empfehlenswert und über die irische Straßenverkehrsbehörde geregelt.

Wer ein Haustier mitnimmt, sollte zudem das EU-weite Heimtierausweis-System (Mikrochip, Tollwutimpfung) rechtzeitig vor der Abreise mit dem Tierarzt klären – auch hierfür gelten für Irland dieselben EU-Regeln wie für andere Mitgliedstaaten, ergänzt um die üblichen Kontrollen bei der Ankunft im Fährhafen oder am Flughafen.

Ablauf deines Umzugs nach Irland: Zeitplan

Zeitpunkt Was zu tun ist
Ca. 8 Wochen vorher Kostenlose Besichtigung, Angebot einholen, Fähr- oder Container-Termin reservieren
Ca. 6 Wochen vorher Aussortieren, Entscheidung Fähre vs. Container, Entscheidung zur Auto-Mitnahme
Ca. 3–4 Wochen vorher Verpackung, Verladung ab Nordsee-Hafen bzw. Fährbuchung ab Cherbourg/Roscoff
Ca. 2 Wochen vorher Wohnsitzabmeldung in Deutschland, MyGovID-Konto für PPS-Antrag anlegen
Ankunft in Irland Einreisekontrolle (kein Schengen), Zollabfertigung, PPS-Termin, ggf. VRT-Anmeldung binnen 30 Tagen
5 Tipps für deinen Umzug nach Irland:

  • Fähr- oder Container-Termin früh buchen – gerade im Sommer und rund um den Jahreswechsel sind Kapazitäten auf den Frankreich-Irland-Routen schnell ausgebucht.
  • Elektrogeräte prüfen: Irland nutzt wie Großbritannien Typ-G-Steckdosen (230V) – Adapter oder passende Geräte rechtzeitig einplanen.
  • PPS-Antrag nicht aufschieben – ohne PPS-Nummer verzögern sich Gehaltsauszahlung, Kontoeröffnung und Krankenversicherung spürbar.
  • Bei Auto-Mitnahme die VRT-Kosten vorab kalkulieren, bevor du dich für die teurere Direktfähre mit Fahrzeug entscheidest.
  • Wichtige Dokumente, Arbeitsvertrag und Wertsachen separat im Handgepäck mitführen, nicht im Container verschiffen.

„Ich bin für eine Stelle bei einem Tech-Unternehmen nach Dublin gewechselt und hatte kaum Vorlauf. Der Container ging ab Bremerhaven, während ich schon vor Ort im neuen Job war – die PPS-Nummer hatte ich zum Glück parallel schon online beantragt, sonst hätte sich mein erstes Gehalt verzögert.“ – Jonas T., Umzug von Hildesheim nach Dublin

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Deine Stadt in Irland: Dublin und Cork

Für die beiden wichtigsten Ziele deutscher Fach- und Arbeitskräfte in Irland haben wir eigene, ausführliche Umzugsseiten erstellt: Dublin, die Hauptstadt und das Zentrum der irischen Tech- und Finanzbranche, sowie Cork im Süden der Insel, wichtiger Standort der Pharma- und Medizintechnikindustrie und zweitgrößte Stadt Irlands.

Häufige Fragen zum Umzug von Hildesheim nach Irland

Muss ich beim Umzug von Hildesheim nach Irland Zoll zahlen?

Nein. Als EU-Bürger kannst du dein Übersiedlungsgut bei Verlegung deines gewöhnlichen Wohnsitzes von Deutschland nach Irland grundsätzlich zoll- und mehrwertsteuerfrei einführen. Eine Anmeldung beim Zoll ist dennoch üblich, auch wenn am Ende keine Abgaben anfallen.

Warum brauche ich für Irland einen Reisepass, obwohl es EU-Land ist?

Irland gehört zwar zur EU, ist aber wegen der Common Travel Area mit dem Vereinigten Königreich nicht Teil des Schengen-Raums. Deshalb wird dein Reisepass oder Personalausweis bei jeder Einreise kontrolliert, obwohl kein Visum nötig ist.

Wie komme ich mit meinem Hausrat überhaupt nach Irland, wenn es keine Landverbindung gibt?

Für den kompletten Hausstand ist Container-Seefracht ab einem Nordsee-Hafen wie Rotterdam oder Antwerpen mit Feederverbindung nach Dublin oder Cork üblich. Wer mit dem eigenen Fahrzeug übersetzt, nutzt meist die Direktfähre ab Cherbourg oder Roscoff in Frankreich nach Rosslare, Dublin oder Cork.

Was ist die PPS-Nummer und wie beantrage ich sie?

Die PPS-Nummer (Personal Public Service Number) ersetzt in Irland das fehlende Einwohnermeldeamt und wird für Gehalt, Bank, Steuer und Krankenversicherung benötigt. Beantragt wird sie online über ein MyGovID-Konto und MyWelfare.ie, üblicherweise mit einem anschließenden persönlichen Termin.

Kann ich mein Auto mit nach Irland nehmen?

Ja, allerdings muss das Fahrzeug innerhalb von 30 Tagen nach Einreise bei der Steuerbehörde Revenue angemeldet und die Vehicle Registration Tax (VRT) entrichtet werden. Ob sich die Mitnahme angesichts dieser Zulassungssteuer lohnt, hängt stark vom Fahrzeugwert ab und sollte vorab kalkuliert werden.

Lohnt sich die Landbrücke durch Großbritannien für meinen Umzug nach Irland?

Seit dem Brexit ist die Route über Großbritannien zoll- und transitrechtlich aufwendiger geworden, da in der Regel ein Transitverfahren (T1) nötig ist. Für die meisten privaten Umzüge ist deshalb die Direktfähre ab Frankreich oder die Container-Seefracht ab einem Nordsee-Hafen die einfachere Lösung, da dabei kein Drittland durchquert wird.

Ein Umzug von Hildesheim nach Irland lässt sich mit dem richtigen Transportweg genauso zuverlässig planen wie ein Umzug innerhalb Deutschlands – der wichtigste Unterschied liegt in der Insellage und der Anmeldung über die PPS-Nummer statt eines Einwohnermeldeamts. Wir kennen sowohl die Direktfähre ab Frankreich als auch die Container-Seefracht ab den Nordsee-Häfen und begleiten dich von der Besichtigung bis zur Ankunft in Dublin oder Cork. Für einen Fernumzug wie diesen planen wir sowohl den klassischen Privatumzug als auch den Büroumzug, falls du mit deiner gesamten Abteilung nach Dublin oder Cork wechselst. Auch für weitere Ziele im EU-Ausland sind wir dein Ansprechpartner.

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